Bei der Bestandsaufnahme der Treppe zeigten sich alters- und witterungsbedingte Schäden: größere Risse, lokale Betonausbrüche, Verfärbungen sowie starke Grünalgen- und Moosablagerungen. Der Schwerpunkt der Maßnahme lag auf dem Erhalt der vorhandenen Bausubstanz und einer langfristig nutzbaren Oberfläche, nicht auf einer vollständigen optischen Neugestaltung.
Zunächst wurde die gesamte Treppenanlage mit Hochdruckreinigung von Schmutz, Algen, Moos und losen Bestandteilen befreit. Erst danach waren Zustand und Umfang der einzelnen Fehlstellen zuverlässig sichtbar.
Die vorhandenen Risse und Ausbrüche wurden anschließend gezielt geschlossen. Bei einer Außenanlage ist diese Vorbereitung wichtig, damit offene Stellen nicht unnötig Feuchtigkeit aufnehmen und die Oberfläche weiter beeinträchtigt wird.
Nach den Instandsetzungsarbeiten wurde eine vollflächige Betonlasur aufgetragen. Sie sorgte für eine dezente optische Auffrischung, ohne die natürliche Struktur des Betons mit einem deckenden oder dickschichtigen Anstrich zu überdecken.
Zum Abschluss wurde die Oberfläche versiegelt, um sie auf Witterung, Feuchtigkeit und erneute Schmutzanlagerungen vorzubereiten. So verbindet die Sanierung Reinigung, punktuelle Ausbesserung, zurückhaltende Farbarbeit und Oberflächenschutz mit dem Ziel, die vorhandene Betontreppe möglichst lange zu erhalten.


